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Nine Inch Nails – Musikalische Experimente mit Trend Reznor

Nine Inch Nails wurde 1988 von Trent Reznor nicht als Band, sondern als Musikprojekt gegründet mit dem er seine musikalischen Ideen realisieren wollte. Die Aufnahmen im Studio werden von Reznor selbst eingepflegt, nur auf Konzerten unterstützen ihn weitere Musiker was zum Ergebnis hat, dass nur Live, NIN als Band zu sehen ist.

Trend Reznor

Die ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Reznor bereits im Alter von fünf Jahren. Hier begann bereits seine Großmutter ihn zu fördern und regelmäßig Klavierstunden geben zu lassen. Hier wurde schnell seine Begabung als Musiker deutlich. Im frühen Teenager Alter kam Reznor mit Rockmusik erstmals in Berührung und merkte gleich das er damit sich vielseitiger auszudrücken vermochte als mit dem reinen nach spielen klassischer Musik. Die Klavierstunden hatten nun ein rasches Ende und Reznor lernte selbst verschiedene Instrumente zu spielen. Hinzu kam seine Begeisterung für Technik die er im Zeitalter der ersten Synthesizer in einem Einklang mit den bisher erlernten Instrumenten sah.
In der College-Zeit wurde seine Vorliebe für experimentelle Musik weiter gestärkt. Er lernte Industrial Bands wie Cabaret Voltaire, Skinny Puppy und Ministry stark zu schätzen.
Mit 23 Jahren dann gründete er NIN, nachdem er mit etlichen lokal bekannten Bands gespielt hatte, sich aber dabei nie frei genug gefühlt hatte, seine musikalischen Ideen umzusetzen.

Der Name NIN

Um den Namen Nine Inch Nails ranken sich zu hauf Gerüchte und Interpretationen. In einem Interview erklärt Reznor mit einem augenzwinkern:
„Ich weiß nicht, ob du jemals versucht hast, dir einen Namen für eine Band auszudenken, aber gewöhnlich denkt man, man hätte einen großartigen gefunden, und am nächsten Tag schaut man ihn sich an, und er ist albern. Ich hatte ungefähr 200 davon. „Nine Inch Nails“ bestand den Zwei-Wochen-Test, sah gedruckt großartig aus und konnte leicht abgekürzt werden. Er hat keine wirkliche Bedeutung. Er wirkte irgendwie furchteinflößend.
Hart und männlich!
Es ist verflucht schwierig, sich Bandnamen auszudenken.“

Discografie

1989 – Down in It
1989 – Pretty Hate Machine
1990 – Head Like a Hole
1990 – Sin
1992 – Broken
1994 – March of the Pigs
1994 – The Downward Spiral
1994 – Closer to God
1995 – Further Down the Spiral
1997 – The Perfect Drug Versions
1997 – Closure
1999 – The Day the World Went Away
1999 – The Fragile
1999 – We”re in This Together
2000 – Into the Void
2000 – Things Falling Apart
2002 – And All That Could Have Been
2004 – The Downward Spiral – Deluxe Edition
2005 – The Hand That Feeds
2005 – With Teeth
2005 – Only
2006 – Every Day Is Exactly the Same
2007 – Survivalism
2007 – Year Zero
2008 – Ghosts
2008 – The Slip

filter

Filter – US-amerikanische Rockband

Die Band

Filter, die US-amerikanische Rockband wurde 1993 von Richard Patrick und Brian Liesegang gegründet. Schon 1995 erschien ihr erstes Album, Short Bus. Dieses Album verhalf der Band schon direkt den Durchbruch. Liesegang verließ schon 1997 dann die Band wieder und arbeitete zunächst alleine an einem Album namens Title of Record.
Die erste Single von Filter wurde in der Öffentlichkeit stark kontrovers diskutiert da der Band vorgeworfen wurde Profit mit dem öffentlichen Suizid des US-Politikers Budd Dwyer raus schlagen zu wollen. Gerüchten zufolge sollte der Song mit dem Selbstmord Kurt Cobains zu tun haben, was die Band allerdings zurückwies. Der Titel der Single: Hey man Nice Shot wurde in der Serie Akte-X, in der Episode Blitzschlag gleich zweimal gespielt.

Richard Patrick war Gitarrist bei der Nine Inch Nails Tournee 1990. Auch Brian Liesegang arbeitete zu beginn der 90er mit NIN zusammen.

Discografie

Studioalben
1995 – Short Bus
1999 – Title of Record
2002 – The Amalgamut
2008 – Anthems for the Damned

Singles
Aufgelistet wie folgt: Jahr – Titel – Album

1995 – Hey Man Nice Shot – Short Bus
1995 – Dose – Short Bus
1996 – Jurassitol – The Crow – Die Rache der Krähe (Soundtrack)
1998 – One – Akte X – Der Film (Soundtrack)
1999 – Take a Picture – Title of Record
1999 – Welcome to the Fold – Title of Record
2000 – The Best Things – Title of Record
2002 – Where Do We Go From Here – The Amalgamut
2009 – Fades like a Photograph – 2012 (Soundtrack)

Kompilationen und EPs
Aufgelistet wie folgt: Jahr – Titel – Anmerkung
2000 – Title of EP – Remix-Material zu den Singles, Take a Picture und Welcome to the Fold
2008 – Remixes for the Damned – Remixalbum zu Anthems for the Damned
2009 – The Very Best Things: 1995-2008 – Best-Of-Album

Mephistosystems

Mephistosystem – Konzert in Freiburg am 16.05.2009

Prolog

Beginn war der Abend eigentlich nur gedacht um in Freiburg im Stadtgarten zu liegen und ein bischen was zu trinken. Dies war auch Anfangs der Plan, bis wir uns dann schlussendlich in Richtung White Rabbit aufmachten. Mir war bis zu diesem Zeitpunkt der Name Mephistosystem kein Begriff. Das einzige was ich über einen Freund wusste war, dass die Band sich anscheinend ähnlich wie Nine Inchn Nails anhören. Dies war wohl auch der ausschlaggebende Grund für mich mit auf das Konzert zu gehen.
Um sich ein wenig die Atmosphäre vorstellen zu können muss man das eine oder andere über das White Rabbit wissen. Es ist es eine kleine längliche Kneipe in einem Kellergewölbe. Anscheinend sollte dort früher eine U-Bahn gebaut werden, bis zu der Einsicht, dass Freiburg dann doch nicht groß genug wäre, dieses Projekt zu realisieren.
Einlass war gegen 21:30 und der Konzertbeginn so etwa gegen halb 12.

Das Konzert

Direkt als die Band anfing zu spielen wusste ich was mit dem Vergleich zu Nine Inch Nails gemeint war. Der Sound war schon verdammt ähnlich und wer NIN nicht kennt hätte wohl seine Schwierigkeiten gehabt einen Unterschied rauszuhören. Dies machte dem ganzen aber keinen Abbruch da technisch wie auch von der Symphathie her, das Konzert große Klasse war. Einen kleinen Abbruch gab es aber leider. Das Konzert war nur sehr mager besucht und konnte so, wohl sein komplettes Stimmungspotential nicht ausreichend verbreiten. Das war etwas schade da ansonsten alles große Klasse war.
Leider Gottes kannte ich auch bis dato noch kein Lied der Band, was sich aber mit 100%iger Sicherheit in nächster Zukunft ändern wird.

Epilog

Nach dem Konzert holte ich mir noch ein T-Shirt und eine CD der Band. Diese werden mich unter anderem, mit den von mir ergatterten Blacktrons, wohl in nächster Zeit noch oft an den Abend zurückdenken lassen. Großes Konzert mit anschließendem Plausch mit der Band.

Fazit

Wer Industrial mag, NIN liebt wird um diese schweizer Band nicht umherkommen. Reinhören empfiehlt sich in jedemfall! Alles was bleibt ist Daumen drücken das sie ihren Weg machen!

Vast

Vast – Independent aus Los Angeles

Als ich das Musikvideo “Free” von Vast gesehen habe, und das war viel später als ich die Band kannte, war mein erster Gedanke: Die sehn ja ganz anders aus, als ich gedacht hab. Das liegt wohl daran, das sich die Lederkluft mit den eingängigen, melodischen wenn nicht sogar melancholischen und wirklich poplastigen Klängen mit dem ein oder anderen Mönchschor und Klassik Parts nicht unbedingt vereinbaren lassen.

Vast (Visual Audio Sensory Theater)ist wie Trent Reznors “Nine inch Nails” im Prinzip ein Soloprojekt von Jon Crosby. Andere Bandmitlgieder waren zeitweise nur Mittel zum Zweck um nicht mehr als “no real music” Projekt abgestempelt zu werden. Gegründet hat Crosby Vast im zarten Alter von 16 Jahren und feierte im Jahr 2000 mit dem ersten Album “Music for people” und 3 weiteren Bandmitgliedern: Thomas Froggatt (Bass), Steve Clark (Drums) und Justin Cotta (Gitarre/Keys)die ersten Erfolge und startete eine US- Tournee.

Nach dieser Tour nahm sich Crosby eine Schaffenspause. Und wo könnte man besser zur Ruhe kommen als in der Wüste von Mexiko?! Nachdem er Manager, Band ect. abschoss, nicht sie sondern sich selbst für 6 Monate in die Wüste schickte, enstanden neue Songs die 2004 auf den Alben “Nude” und “Turquoise and Crimson” ihren Platz fanden. In neuer Bandkonstellation ging es danach wieder auf Tour. Hier muss angemerkt werden das das kommen und gehen von Bandmitlgiedern bei Vast Nine inch Nails in nichts nachsteht.
Nachfolgende Alben wie Beispielsweise “April” aus dem Jahre 2007 stehen auf der bandhomepage realvast.com zum download bereit.

2009 schaffte es Vast mit “Touched” (1998) auf Platz 54 der Charts.