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New Model Army – 28.07 in KA auf Das Fest (Erfahrungsbericht)

Also gut, der Prolog der Anfahrt wird wohl diesesmal nicht so lange, da wir es auf anhieb gefunden haben. Von daher gibt es von der fahrt eigentlich nix zu sagen.

Auf dem eigentlichen Festivalgelände angekommen sind wir dann erst einmal direkt ganz nach vorne vor die Bühne gegangen. Da war es vor dem Konzert auch noch recht überschaulich.

Leider Gottes haben sich dann auch ein paar pupertierende kleine 13-16 Jährige verirrt die dann während dem Konzert meinten unpassend auf Balladen Poken zu müssen. Direkt aggresiv wurde ich spätestens als mitten im Konzert so einer dieser kleinen Pisser hinter mir meinte es solle Metallica auf die Bühne kommen. In meiner Fantasy habe ich mich umgedreht und ihm direkt in seine SCHEIß kleine Fresse geschlagen. Aber da ich ja ein sehr friedliebender Mensch bin habe ich das dann auch nur in den Gedanken gemacht.

Um jetzt zum eigentlichen zu kommen, das Konzert.
Das Konzert war überragend und die Band war sichtbar gut gelaunt. Meine Favouriten wurden gespielt. Jetzt nein bitte nicht lächeln ich weiß das es die standart Lieder sind aber okay.
Vagabonds und Here comes the War waren so für mich die Highlights der riesigen Liste von guten Liedern. Die Stimmung war riesig.

Der Sänger schien dann doch im Laufe des Konzertes etwas die Lust vergangen zu sein mit seinem Puplikum zu reden. Zwar betonte er es immer wieder wie geil und schön es doch ist, auf dem Fest zu spielen, aber im großen und ganzen hielt er sich doch mit Worten an das “Volk” zurück.

This is a…” … schein wohl vergessen zu haben was er sagen wollte, aber machte nichts denn es ging dann einfach los mit dem nächsten Titel.

I love the World…” … und den entsprechenden Titel dann dazu.

Insgesamt wurden zwei Zugaben, erste a zwei Lieder und zweite a drei Lieder, gespielt die in sich auch nocheinmal sehr schön waren. Gegen Ende lichtete sich das Puplikum ein wenig, was aber der Stimmung sicherlich nur gutgetan hatte.

Fazit: Gelungenes Konzert

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New Model Army – Lebens und Leidensgeschichte einer Band

Ende der 70er Jahre entstand die Band New Model Army in England, deren Musik durch Punk-, Rock- und folkelemente beeinflusst wurde. Gegründet wurde New Model Army von Yorkshire und Justin Sullivan sowie Stuart Morrow. 1982 kam dann Robert Heaton als Schlagzeuger hinzu. In den 80er Jahren traf die Band den Nerv der Zeit mit ihrer Musik. Mittlerweile gibt es die Band fast 30 Jahre.
Die Band verstand sich am Anfang als Sprachrohr der unterdrückten Arbeiterklasse in der Zeit als Margeret Thatcher Premierministerin in England war. In frühen musikalischen Werken der Band sind die Texte stark politisch geprägt und thematisieren vor allem die Probleme Englands in den 80ern.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Stil der Band fortwährend weiter. Ab 1989 begleitete so der Violinist Ed Allayne Johnson über 5 Jahre hinweg die Band bei 500 Konzerten.
2004 musste die Band zwei Todesfälle im Umfeld der Band hinnehmen. Der langjährige Wegbegleiter und Mitarbeiter des Merchandising Stand, wurde im Alter von 37 Jahren vor einem Hotel in Südafrika erschossen. Im Novermber starb dann Robert Heaton, langjähriger Schlagzeuger der Band im Alter von 43 Jahren an einem Tumor. Dennoch schaffte es die Band an weiteren Alben zu arbeiten um dann im Dezember 2008 einen weiteren Verlust hinnehmen zu müssen. Den Tod des Bandmanager Tommy Tee was die Verzögerung des elften Album der Band hinter sich zog. Das Album Today is a good day erschien dann am 18ten September 2009.

Discografie

Studioalben

1984: Vengeance
1985: No Rest for the Wicked
1986: The Ghost of Cain
1989: Thunder and Consolation
1990: Impurity
1993: The Love of Hopeless Causes
1998: Strange Brotherhood
2000: Eight
2005: Carnival
2007: High
2009: Today is a good day