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Tool – Eine US-Amerikanische Band mit unterschiedlichsten Einflüssen

Die Band

Tool wurde 1990 in den USA gegründet und zählt als Progressive-Metal oder Alternative Metal Band aus Los Angeles. Derzeit ist die, Band mit Maynard James Keenan, Adam Jones, Justin Chancellor und Danny Carey. Bekannt wurde Tool durch die Lollapalooza Tour 1993.

Wenn man den Stil von Tool betrachtet fallen einem Direkt Einflüsse von Bands wie Meshuggah, King Crimson, Led Zeppelin sowie Pink Floyd ein. Eigentlich Bands, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei haben Tool sehr komplexe und ungewöhnliche Songstrukturen und undurchsichtige Songtexte. Nicht nur der melancholische Gesang Maynards machen die Band in der Form einzigartig. Die in der Form von keiner Band bekannten Takt- und Rhythmenwechsel machen Tool einzigartig.
Für eine großartige Kommunikation mit dem Publikum ist Tool nicht bekannt: Dies ist aber weiter nicht schlimm da die grafischen Arbeiten, die meist von Adam Jones stammen, ein Konzert zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk sondergleichen machen.

Um den Namen der Band gibt es viele verschiedene Spekulationen. Die Band an sich propagiert selbst zwei Erklärungen. Die eine Erklärung sich mittels der Pseudophilosophie bedient ist die zweitere schon direkter. So sagt Maynard in einem Interview 1994:

Tool ist genau das, wonach es sich anhört: Es ist ein großer Schwanz. Es ist ein Schraubstock. Es ist ein Verb, ein aktiver Prozess der Suche, des Grabens, wie in ‚benutze uns‘, wir sind die Schaufel, das Streichholz, der Säurelöscher, Dein Werkzeug; benutze uns als ein Katalysator in Deinem Prozess der Suche nach dem, was Du auch immer suchen magst, oder was auch immer Du erreichen willst.

Discografie

Alben, EPs und DVDs

1991 – Tool (Demotape)
1992 – Opiate (EP)
1993 – Undertow
1996 – Ænima
2000 – Salival (CD und DVD/VHS)
2001 – Lateralus
2005 – Schism (Mini-DVD)
2005 – Parabola (Mini-DVD)
2006 – 10,000 Days
2007 – Vicarious (Mini-DVD)

Singles

1992 – Hush
1992 – Opiate
1993 – Sober
1994 – Prison Sex
1996 – Stinkfist
1996 – H.
1997 – Ænema
1997 – Forty-Six & 2
2001 – Schism
2001 – Parabola
2002 – Lateralus
2006 – Vicarious
2006 – The Pot
2007 – Jambi

Link

Offizielle Bandseite

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Tool – 5.12.2006, Porsche Arena, Stuttgart

Soo. Gerade zurück aus Stuttgart. Schön war es. Es fing um kurz nach 20 Uhr mit Mastodon an, eine meiner Lieblingsbands. Ich hatte sie glücklicherweise vor Paar Monaten schon auf ihrer eigenen Tour in München gesehen gehabt und wußte, daß sie viel drauf haben. Auch viel mehr als sie in Stuttgart zeigen durften, dank des nicht-so-guten Sounds, das altbekannte Problem jeder Vorband. Nichtdestotrotz haben sie ordentlich gerockt und ich habe gehört, daß es sogar soundtechnisch besser war als die letzten Paar Konzerte auf dieser Tour mit Tool. Mastodon spielten fast ausschliesslich Sachen von ihrem neuen (dritten) Album `Blood Mountain´.

Setlist Mastodon:

This Mortal Soil
The Wolf Is Loose
Crystal Skull
Capilarian Crest
Colony Of Birchmen
Circle Of Cysquatch
Sleeping Giant
Megalodon
Hearts Alive

Nach einer relativ kurzen Umbaupause ging´s dann um 21.15 Uhr mit Tool los. Den tödlichen Bass, den wir in Luxembourg im Mai zum Anfang der Show ´geniessen´ durften war dieses Mal verträglich und die Herren fingen schmerzlos mit ´Stinkfist´ an. Nach ein Paar tolle weitere Stücke, die wir auch in Luxembourg gehört gehabt hatten, kam es zu meinem persönlichen Highlight des Abends – `Swamp Song´ vom ersten Tool Longplayer ´Undertow´. Hammergeil! Das spielen sie nämlich seit langen Jahren wieder live, aber auch nur auf wenigen Shows. So ein Glück! Wurde auch perfekt gespielt. Danach kam eine Chill-Out Pause, in dem sich die ganze Band auf die Bühne setzte und sich für 5 Minuten feiern lies. Danach ging es mit dem anderen Setlist-Neuling ´10,000 Days/Wings For Marie` weiter, was auch der Beginn einer grünen Lasershow war, die uns bis zum Ende des Konzertes begleitete. Und während ich sie beim 10,000 Days-Lied interessant fand, hat sie mich dann zum Schluss nur noch genervt. Passte auch irgendwie nicht zu den sonstigen (geilen) Tool Videos, die auf den Leinwänden liefen. Naja, auch nicht so schlimm. ´Lateralus´ war wieder der Oberhammer. Das Lied rockt einfach ohne Ende und das Publikum (zumindest vorne wo wir waren) hats auch gut mitgenommen. Danach war `Vicarious´ etwas daneben, vor allem als Maynard einige höhe Töne einfach komplett ausgelassen hat (anstattdessen aber reichlich getanzt hat, haha) und sich die Band mehrmals verspielte. `Aenema´ dann als krönender Abschluss – was für ein Lied, werde nie genug davon haben.

Alles in allem also – tolles Konzert. Für mich persönlich kommt es nicht an Zürich 2001 ran – das war aber auch mein bisher bestes Live-Erlebnis überhaupt, nach all diese Jahren zahlreiche andere Konzerten und Festivals, allerdings bin ich aber total zufrieden, daß ich auch dieses Jahr 2 weitere Shows miterleben durfte, eine geile Fortsetzung. Bin gespannt ob sich die Band im nächsten Sommer endlich wieder für Southside entscheidet und nicht für Rock Am Ring. Haben eben angekündigt, daß ´we will see you next summer´.

Achja, die genaue Setlist vom Konzi vorhin:

Stinkfist
Forty Six & 2
Jambi
Schism
Lost Keys
Rosetta Stoned
Swamp Song
-Pause-
Wings For Marie
10,000 Days
Lateralus
Vicarious
Ænema

Gute Nacht!!

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Odysee Tool in Esch – 31.05.06

Prolog (Anfahrt)

Wer von uns dachte das diese ca 300 Km eine einfache strecke sein würden, der hatte sich dann doch gewaltig getäuscht. Wer weiß woran es lag? An den Künsten der Beifahrerin Karten zu lesen? Nun gut belassen wir es mal dabei aufzuzählen wo wir uns überall verfahren haben und wie lange wir für eine durchgerechnet 4 Stunden und 20 Minuten Strecke gebraucht haben.
Erster verfahrer in Straßbourg. Zweiter richtiger in Luxemburg, da waren wir dann ca eine Stunde unterwegs. Und dritter in Esch, wobei man hier sagen muss das da die vordere Fahrer Reihe nichts dafür konnte. Luxemburg wollten wir ja eigentlich was essen. Im Endeffekt nach dieser Stunde Stop an go verließ uns dann der Mut und wir sind weiter nach Esch… Also wir habens wenigstens versucht bis wir nette Stau Nachbarn hatten die uns erklärten wie wir dort hinkamen.
Nun gut. 13:00 Losgefahren… 20:30 angekommen… wie lange… krass… jaaaaaaaaa

Das Konzert

Das Konzert an sich war der Hammer.
Es begann alles während das Licht ausging ein tiefer, brummender Ton die Halle, die Ohren und meine Nasenflügel missbrauchten.

Die Band war an sich doch erstaunlich gut gelaunt. Eingestellt waren wir auf eine Angepisste Band die grade sowas von keinen Bock hat zu spielen. Aber im Endeffekt waren sie wirklich gut drauf.

Fazit:

Ein in sich wirklich geschlossenes Konzert. Leider war die Stimme immer ein wenig leise eingestellt. Leider war es derbe Laut das man Tage danach noch den Tinitus im Ohr spürrt.
Aber alles in allem. Alle Eindrücke, alle Erlebnisse haben sich einfach rentiert.

Die Playlist:

Stinkfist
The Pot
46 & 2
Jambi
Schism
Right In Two
Lost Keys/Rosetta Stoned
Sober
Lateralus
Vicarious
Aenema