CD-Review

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    Muse – Black Holes And Revalations

    Endlich ist es so weit. Die neue Muse ist da. Und neu ist sie wirklich, denn nichts ist wie es einmal war.
    Wenn man von mir verlangen würde die CD mit einem Wort zu beschreiben, würde ich sagen: tanzbar.
    Ob das gut oder schlecht ist sollte jeder für sich selbst entscheiden.
    Zumindest bestätigten sich die Befürchtungen, Matthew””s Tour durch die New Yorker Clubs habe viel Einfluss auf das neue Album genommen.
    Stilwechsel gelungen.

    Musetypisch präsentiert sich noch der erste Track “Take a Bow”, der thematisch auf das Album einstimmt und ziemlich deutlich formuliert, worums hier eigentlich geht.
    Richtiges Singleformat hat das darauf folgende “Starlight”. Dessen Text irgendwo einen ernsteren, melancholischen Sinn hat, aber der song an sich durch seine präsentation eher an das “Starlight” in den Clubs erinnert. Denn dafür scheint er wie geschaffen.
    Ebenso das darauf folgende “Supermassive Black Hole”, welches ja bekanntlich schon als Single ausgekoppelt wurde.
    Nachdem man diese Hürde dann überwunden hat, steht mit “Map of the Problematique” der erste kleine Stern am Sternenhimmel, der zwar gar nich nach Muse klingt, vor allem das Intro klingt eher nach Paul Van Dyk, aber grade die Mischung aus den verzerrten Melodien und Matthews Gesang, machen diesen Song zu einem der besseren auf dem Album.
    “Soldier””s Poem” erinnert irgendwie an das schon ältere “Unintendet”. An sich eine tolle Ballade.. nur aufgrund dieser Tatsache irgendwie nichts herausragendes. Klingt eher wie ein lauwarmer Aufguß..
    Ab Track No. 6 fängt dann das Album so richtig an. Angefangen mit “Invicible”.. eine eigenständige Balade, gefolgt von den Krachern “Exo-Politics” und “Assassin”, mit denen Muse zeigt, dass sie irgendwo immernoch die alten sind.
    “City of Delusion” ist fast der innovatiste Song auf dem Album. Er vereint gekonnt mehrere musikalische Elemente. So hört man in einem moment noch harte Gitarrenriffs und ein treibendes Schlagzeug und im nächsten Moment gesellen sich schon die Streicher dazu und fügen, sich makellos ins das Gesamtbild ein. Dazu kommen orientalische Einflüsse und eine Trompete? (keine ahnung.. klingt sehr spanisch^^)
    Ach ja Spanien.. “Hoodoo”.. eine spanische gitarre.. noch einmal kurz wird alles still..bis dann mit “Knights of Cydonia” der letzte Krcher und glorreiche Abschluss des Albums stattfindet. Das 6minute Stück ist eins der Highlights des Albums.

    Insgesamt betrachtet, würde ich das Album als gelungen bezeichnen, trotz einiger Tiefschläge in der ersten Hälfte, die aber durchaus gute Songs sind, aber eben geschmackssache. Auf jedenfall ungewohnt so etwas auf einem Muse Album zu finden.
    Textlich is das Album von Anfang bis Ende wie gewohnt tiefgängig und unmissverständlich. So dass sich jeder Song in die anfangs angepriesene Thematik “You will burn in hell” einreiht.
    Fazit: Meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Seit Absolution hat sich einiges getan, und seit Origin of Symmetry erstrecht. Trotzdem hält das Album einige tolle Songs bereit, die nicht ignoriert werden sollten.
    –> Kaufen.

    Dieser Artikel wurde von unserem ehemaligen Mitglied Katou geschrieben.

    album-heroine

    From First To Last – Heroine

    Ein Album mit dem Titel “Heroine” lässt einem gar keine andere Möglichkeit als es skeptisch und mit Stirn runzeln zu betrachten. Und genau dies war der Fall als ich darauf gestossen bin.
    Die für den ein oder anderen vielleicht unbekannte Band, die sich selbst als den Anfang und das Ende definiert, wusste vor einiger Zeit mit dem Album “Dear Diary, my Teen Angst has a Boy Count” zu überzeugen. Auch wenn es mehr verwirrte, lagen seine Stärken in einigen Titeln, welche sich klar von der Masse der Emo(core), rock oder was auch immer Sparte abhoben. Und Sie im endeffekt ein gutes Album ablieferten.
    Wie auch immer man diese Sparte nun nennen will, ob “Emo” oder “Melodic Rock”, entweder klingt alles total gleich, oder wieder total anders, so dass man der Richtung wieder einen neuen Namen geben müsste.
    Und so ist auch dieses Album “Heroine” im Prinzip nichts anderes. Beim Hören der ersten Takte, schleicht sich auch gleich wieder die immer wieder bestätigte Vorahnung ein, dass das erste Album einer solchen Band noch eigenständig ist, dass zweite aufgrund des Trends maßlos überproduziert.
    In gewissem Sinne trifft das auch in diesem Fall zu. Das mehr Cash in die Produktion geflossen ist, als beim Vorgänger, ist klar rauszuhören. Und teilweise auch zuviel wie zum Beispiel bei der Ballade “Waves Goodbye”, die zwar einen guten Ansatz hat, aber sich vor Effekten gar nich mehr retten kann, und man sich redlich mühe geben muss noch “Musik” in dem Sinne herauszuhören. Und das obwohl sie bereits mit “Emily” damals bewiesen haben. dass sie wissen was zu einer guten Balade in diesem Stil gehört.
    Anders beim Opener “Mothersound”, der absolut zu überzeugen weiß, und das nicht nur durch seine fetten Riffs sondern auch durch die klagende Stimme Sonny Moore””s, die dramatischer gar nich sein kann. Gesangtechnisch hat sich schon seit dem letzen Album einiges getan. Und so kreischt er sich über das ganze Album hinweg die Seele dermaßen aus dem Leib. Einige Passagen gehen sogar richtig unter die Haut.
    Zu den besseren Tracks gehört auch “Shame Shame” und “..and all we have a hell”.
    Was das ganze mit dem Titel “Heroine” zu tun hat, wird zwar letztendlich ncih so wirklich klar, aber dennoch ist es ein gutes zweites Album.
    From First To Last Folgen klar ihrer Linie und liefern ein solides, eigenständiges Album ab. Und zwar als Geheimtipp ;)

    - Artikel geschrieben von unserem ehemaligen Katou

    Subway-To-Sally-Nord-Nord-Ost

    STS – Nord Nord Ost – Das neue Album von STS im Vergleich zu den alten Alben

    Mit Nord Nord Ost brachte Subway to Sally wiedereinmal ein neues, von den Fans heiß ersehntes, Album herraus. Instrumental bleibt Subway auf einem doch sehr proffesionellen Stand.
    Die CD ist mit einem Video Clip ausgestattet von dem man leider nicht so viel erwarten darf. Die Texte, Lyrics dieses neuen Album sind nun leider auch eher an der Oberflächlichen Natur und verbergen vor meinen Augen leider ein wenig den Tiefgang. Weiterhin musste man leider feststellen das eigentlich alle der neuen Liedern nur aus einem Langen Refrain bestehen und Strophen sehr sehr schwer zu finden sind. Musikalisch gesehen fehlt einfach die Dynamik die in früheren Alben drinnen war. Es ist zu statisch aufgebaut und geht die Gefahr ein sich doch relativ schnell Tod gehört zu haben. Viele erklärungen zu liedern ergaben sich mir persönlich auch erst auf dem Konzert und fanden bei mir nicht gerade das wasman an Euphorie bezeichnet. Schneekönigin ist mit diesem Album mein Lieblingslied dieser CD. Eisblumen, die sich auf das Publikum und die Fans bezieht finde ich schon wieder zu starr und abgedroschen. Klar viele der neuen Subway Hörer gestaltet sich optisch als Pandabären aber ob sie dies nun wirklich sind oder ob dies einfach nur ein Trend ist wage ich zu bezweifeln. Es gibt auch nach solche Fans wie mich die nicht nur in Schwarz und weiß rumrennen.
    Allgemein bin ich ein wenig enttäuscht. Dennoch habe ich die Hoffnung das vl. das nächste Album Musikalisch wie kreativ und einfallsreich von den Texten eher sich wieder an älteren Alben orientiert wie Hochzeit… oder das vorgänger Album Engelskrieger.