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From First To Last – Heroine

Ein Album mit dem Titel “Heroine” lässt einem gar keine andere Möglichkeit als es skeptisch und mit Stirn runzeln zu betrachten. Und genau dies war der Fall als ich darauf gestossen bin.
Die für den ein oder anderen vielleicht unbekannte Band, die sich selbst als den Anfang und das Ende definiert, wusste vor einiger Zeit mit dem Album “Dear Diary, my Teen Angst has a Boy Count” zu überzeugen. Auch wenn es mehr verwirrte, lagen seine Stärken in einigen Titeln, welche sich klar von der Masse der Emo(core), rock oder was auch immer Sparte abhoben. Und Sie im endeffekt ein gutes Album ablieferten.
Wie auch immer man diese Sparte nun nennen will, ob “Emo” oder “Melodic Rock”, entweder klingt alles total gleich, oder wieder total anders, so dass man der Richtung wieder einen neuen Namen geben müsste.
Und so ist auch dieses Album “Heroine” im Prinzip nichts anderes. Beim Hören der ersten Takte, schleicht sich auch gleich wieder die immer wieder bestätigte Vorahnung ein, dass das erste Album einer solchen Band noch eigenständig ist, dass zweite aufgrund des Trends maßlos überproduziert.
In gewissem Sinne trifft das auch in diesem Fall zu. Das mehr Cash in die Produktion geflossen ist, als beim Vorgänger, ist klar rauszuhören. Und teilweise auch zuviel wie zum Beispiel bei der Ballade “Waves Goodbye”, die zwar einen guten Ansatz hat, aber sich vor Effekten gar nich mehr retten kann, und man sich redlich mühe geben muss noch “Musik” in dem Sinne herauszuhören. Und das obwohl sie bereits mit “Emily” damals bewiesen haben. dass sie wissen was zu einer guten Balade in diesem Stil gehört.
Anders beim Opener “Mothersound”, der absolut zu überzeugen weiß, und das nicht nur durch seine fetten Riffs sondern auch durch die klagende Stimme Sonny Moore””s, die dramatischer gar nich sein kann. Gesangtechnisch hat sich schon seit dem letzen Album einiges getan. Und so kreischt er sich über das ganze Album hinweg die Seele dermaßen aus dem Leib. Einige Passagen gehen sogar richtig unter die Haut.
Zu den besseren Tracks gehört auch “Shame Shame” und “..and all we have a hell”.
Was das ganze mit dem Titel “Heroine” zu tun hat, wird zwar letztendlich ncih so wirklich klar, aber dennoch ist es ein gutes zweites Album.
From First To Last Folgen klar ihrer Linie und liefern ein solides, eigenständiges Album ab. Und zwar als Geheimtipp ;)

- Artikel geschrieben von unserem ehemaligen Katou

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