therapy?

Therapy? Part I – Laiterie Straßburg / 13.10.2006

Jahrelanges Warten hat irgendwann ein Ende … oder … alles wird gut …

Eine wild zusammengewuerfelte Gruppe aus 2 Konzertveteranen, einer Halbexpertin und einem voelligen Neuling begab sich auf den Weg, um einen ihnen zwar wohlbekannte, aber dennoch noch ne Live gesehen Band endlich mal auftreten zu sehen … die Chance dazu haette es bisher zwar schon oftmals gegeben, aber im Sueden der Republik ist man nicht unbedingt oft mit Auftritten der irischen Band beehrt worden, somit musste diese Chance beim Schopfe ergriffen werden …

Anfahrt: Straßburg eignet sich sehr, um sich darin zu verfahren … da verhilft auch ein im Internet ausgedruckter Routenplan nicht mehr sonderlich viel, da es Franzosen anscheinend nicht mit Straßenschildern haben … wahlweise sind sie nicht vorhanden, viel zu klein oder einfach so platziert, daß man sie nicht sehen kann … da hilft auch der Navigator mit Plan nicht, der zwar den Weg nicht fand, aber sonderlich gluecklich war, die ganze Zeit franzoesische Straßennamen vor sich hinzubrabbeln …
irgendwann aufgegeben, rechts ran, freundlich aussehende Menschen anch dem Weg gefragt … triumphierend ob der eigenen Franzoesischkenntnisse und bewaffnet mit einem schoenen Plan, auf dem Fische und Zuege und sonstwas eingezeichnet waren, fanden wir heraus, dass wir so falsch doch nicht waren … (so schlecht sind meine Eigenschaften als Navigator also doch nicht) … somit … Ankunft Laiterie …

Konzert:
Da vor dem Auftrittsort dann noch verzweifelt versucht wurde, die zuviel erworbenen Karten zu verkaufen, wofuer dann die Franzoesischkenntnisse doch nicht ausreichten, wurden vo der Vorband nur noch die letzten beiden Lieder gesehen … Space Cowboys … schwedischer Punkirgendwasrock … naja, nicht unbedingt zum hinterherheulen (obwohl wir spaeter nochmals auf die Band zurueckkommen werden) … aber … die Laiterie ist klasse … kleiner, gemuetlicher, duester gehaltener Saal, an diesem Abend waren schaetzungsweise zwischen 300 und 400 Besucher da … somit … kein Problem, sich ganz nach vorne zu kommen, da zu bleiben und Andy Cairns, Michael McKeegan und Neil Cooper zum Greifen nahe vor sich zu haben …
Los gehts …
Sprung
Turn
Evil Elvis
Knives
“You … can have … my live … but you … can´t hide … the knives”
Screamager
Als einer der absoluten Klassiker hatte ich nicht erwartet, dies schon so frueh am Abend zu hoeren …
Die Laughing
Rain Hits Concrete
Spaetestens hier musste ich eingestehen, dass das neuere Material doch einiges an Potential hat …
Our White Noise
Suing God
Rust
Rock You Monkeys
Naja, dies wie in letzter Zeit so einige Bandsmit Hasstiraden auf George Bush einzuleiten, haette nicht sein zu brauchen …
Folgende Lieder wurden mit Barhockern als Akustikset gespielt …
Skyward
If It Kills Me
Lonely Cryin”” Only
… was gerade bei If it kills me glorreich ankam … Screamager oder aehnliches klingt zwar in der Akustikversion auch klasse, baer dies durchzurocken, war doch um einiges besser … weiter gings wieder in voller Lautstaerke …
Sister
Innocent X
Neck Freak
Teethgrinder
Walk Through Darkness
Isolation

Sie verließen die Buehne, klar kommen noch Zugaben, aber soweit waere ich schon vollauf gluecklich gewesen … aber …

Diane
“This one is dedicated to a girl called Diane” … aaaah, nachdem ich nirgends nen Kontrabass gesehen hatte, hatte ich darauf nicht gehofft … war dann auch vielrockiger und brachialer als die eigentliche Version, aber … nur noch klasse …

Stories
“Happy people have no stories …”

Sonic Reducer
Danach kamen nochmals 2 der Mitglieder von Space Cowboys auf die Buehne und rockten zusammen das Cover von Sonic Reducer von den Dead Boys … als Pearl Jam-Freak ist einem dieses Lied schon gut bekannt, somit war ich voellig aus dem Haeußchen, das auch hier zu hoeren …

Potato Junkie
Nach Abschluss des vorherigen Liedes …
AC:”James Joyce …”
Publikum:”… is fucking my sister”
AC:”James Joyce …”
Publikum:”… is fucking my sister”
AC:”James Joyce …”
Publikum:”… is fucking my sister”
Einsatz Gitarren … und Potato Junkie als weiterer Hoehepunkt des Abends …

Nowhere
“Going nowhere …” … abschluss ebend …

Fazit: wyn gluecklich, da neues Tourshirt, Drumstick und Setlist aufgefangen und die Frau an der Kasse noch dazu ueberreden konnte, mir das Poster zu ueberlassen … von Band und Musik her absolut lohnenswert … alles in allem … sehen uns in Karlsruhe wieder …

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